Dr. med. Karin Schüllermann
Bettina Scholz
Praxis für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren

Müde und matt im Winter?

Wenn langsam der Erholungseffekt des Sommerurlaubes aufgebraucht ist und der Alltag wieder anstrengend wird, stellt sich unser Körper nach und nach auf den Winter um. Leider gehören dazu oft auch eine „Novemberstimmung“, die uns müde, gereizt, antriebslos und energielos macht. Ach ja, leider steigt auch der Appetit auf Süßes und für Sport und Bewegung fühlt man sich zu matt und schlapp. Und gerade dann schnappen wir uns auch noch Erkältungsinfekte auf.

Ursachen für diese Umstellung des Stoffwechsels gibt es viele. Bei dem gesteigerten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen, die durch den modernen Alltag verbraucht werden, und der vitaminärmeren Ernährung im Winter, den fehlenden Ruhepausen bei der Informationsflut, die uns über die modernen Medien erreicht, und auch der fehlenden frischen Luft bleibt es nicht aus: wir werden müde, lustlos und fühlen uns angespannt. Leider reagieren die meisten von uns ähnlich: wir igeln uns ein, statt an die frische Luft gehen wir lieber auf das Sofa und der Appetit auf Süßes steigt; quasi um uns mehr Energie zu zuführen. Natürlich haben wir – außer dem schlechten Gewissen – weder mehr Energie noch eine Entspannung, dafür mehr Kilos auf der Waage.

Einen ganz entscheidenden Einfluss hat auch das Licht, bzw. eigentlich das fehlende Licht. Viele unserer Körperfunktionen sind tatsächlich abhängig von Dauer, Art und Intensität des Lichtes, das wir mit den Augen wahrnehmen und das in unserer Haut die Vitamin D Bildung anregt. Besonders die sogenannten „blauen“ kurzwelligen Anteile des Sonnenlichtes beeinflussen unseren Körper positiv. So wird z.B. Melatonin, das Schlafhormon, unter der Einwirkung von Licht schneller abgebaut. (Sind Sie im Sommer schneller wach ,als an einem trüben Novembertag?)

Um gerade diesem Winter-Blues zu entkommen sind daher eine Kombination verschiedener Massnahmen sinnvoll, vor allem dann, wenn wir die natürlichen (jeden Tag bei Tageslicht 1 Stunde raus und frisches Freilandgemüse) nicht richtig umsetzen können. Orthomolekulare Präparate können helfen und helle Arbeitsplatzbeleuchtung auch. Oft reicht das aber nicht. Dann lohnt ein individuell zusammengestellter Plan mit Vitaminen und Mineralstoffen , eventuell eine gezielte Aktivierung des Stoffwechsels mit Enzymen als „ Spritzenkur“, die Verbesserung der Energiegewinnung des Zitronensäurezyklus durch Infusionen oder auch die Aktivierung unserer Blutzellen mit Hilfe von Ozon.

Bitte sprechen Sie uns an! Und denken Sie daran: Vorbeugen ist besser als Heilen, also eher frühzeitig reagieren!