Dr. med. Karin Schüllermann
Bettina Scholz
Praxis für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren

Osteoporose

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung hervorgerufen durch eine Störung der Mikroarchitektur des Knochengewebes. Durch die Minderung des Knochenmineralgehaltes erhöht sich die Knochenbrüchigkeit und somit auch das Frakturrisiko.

Zur Zeit leiden ca. vier bis sechs Millionen Menschen in Deutschland an Osteoporose, davon etwa 80% Frauen. Nach der Menopause erkranken schätzungsweise 30% aller Frauen an Osteoporose. Das Risiko eine Oberschenkelhals- oder Wirbelkörperfraktur zu erleiden ist bei Frauen zwei- bis dreifach höher als bei Männern. Laut den Angaben der Weltgesundheits-Organisation (WHO) von 1994 werden sich die Anzahl der Frakturen in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Hier können nur Maßnahmen wie Aufklärung und Vorsorgeuntersuchungen dazu beitragen, die Krankheit möglichst früh zu erkennen, um eine mögliche Epidemie zu verhindern und gleichzeitig die bestmögliche Therapie einzuleiten.

Osteoporose könnte auch als eine Krankheit der Wohlstandsgesellschaft bezeichnet werden, da z.B. Bewegungsmangel, falsche Ernährung und die Einnahme von verschiedenen Wirkstoffen, die in Medikamenten und Genussmitteln enthalten sind (Nikotin, Koffein, Phosphate usw.) den Calciumabbau beschleunigen.Eine ausgewogene calciumreiche Ernährung, ausreichende körperliche Betätigung und rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen sollten die Grundlage zur Vorbeugung von Osteoporose sein.

Die aussagekräftigste und genaueste Methode zur Knochendichtemessung ist die sogenannte DXA-Methode, bei der die Kochendichte mit sehr geringer Röntgenstrahlung im Bereich der Lendenwirbelsäule und/oder am Oberschenkelhalsknochen gemessen wird. Die Ergebnisse werden mit den alters entsprechenden Normwerten verglichen und anschließend computergestützt ausgewertet. Eine derartige Vorsorgeuntersuchung können Sie über unsere Praxis organisieren und durchführen lassen.

Für weitere Fragen und Informationen wenden Sie sich bitte an uns.